Studienkredit

Studienkredit

Ein Studium ist teuer. Nicht immer besteht die Möglichkeit, die Kosten allein aus dem Elternunterhalt, eigenen Ersparnissen oder dem BAföG zu bestreiten. Gerade in den letzten Jahren ist es immer häufiger üblich geworden, einen Studienkredit aufzunehmen. Er wird inzwischen von nahezu allen großen Banken und Sparkassen angeboten. Die Zahl der Angebote ist inzwischen so groß, dass durch Übersicht leicht verloren gehen kann. Aus diesem Grunde empfiehlt sich ein gründlicher Vergleich im Internet, bevor eine Entscheidung über eine Aufnahme von einem Studienkredit getroffen wird. 

Studienkredit - von Banken, Sparkassen und privaten Anbietern 

Der erste Wege bei der Suche nach einem Kredit führt oftmals zur Hausbank oder zu einer anderen Bank beziehungsweise Sparkasse in der Nähe. Hier können Informationen eingeholt und anschließend miteinander verglichen werden. Nachteilig wirkt sich aus, dass dieser Weg oftmals mit viel Zeit verbunden ist und das dennoch nur ein begrenzter Überblick möglich ist. Wer sich umfassend informieren möchte, dem empfiehlt sich die Nutzung eines Internet Vergleichsportals. Dort können nicht nur normale Ratenkredite, sondern auch Studienkredite gefunden werden. Dabei ist es möglich, die Suchkriterien zu variieren, sodass nur die Angebote angezeigt werden, die wirklich infrage kommen. 

Vor der Aufnahme von einem Studienkredit empfiehlt sich eine gründliche Bestandsaufnahme.. Dabei sollte sowohl die eigene finanzielle Situation als auch der Finanzierungsbedarf pro Monat sowie der gesamte Finanzierungsbedarf für das Studium einkalkuliert werden. Ein Studienkredit hat den Vorteil, dass nicht so viele Sicherheiten erforderlich sind wie bei vielen anderen Krediten. Negative Schufaeinträge sollten aber nicht vorhanden sein. Dies gilt zumindest für deutsche Bank- und Sparkassenkredite. Bei Privatkrediten sieht es hingegen anders aus. Sie können im Prinzip auch mit negativen Schufaeinträgen aufgenommen werden. 

Bei einem Studienkredit wird die gesamte Kreditsumme oftmals nicht wie bei einem anderen Kredit in einer Summe, sondern in monatlichen Beträge ausgezahlt. Wie hoch diese Beträge sind, kann variieren. Die Mindestsumme beträgt ungefähr 100 Euro und die Höchstsumme 1000 Euro. Die Rückzahlung des Studienkredites erfolgt nach dem Ende des Studiums. Dies muss aber bei den meisten Banken und Sparkassen nicht sofort geschehen. Viele dieser Banken geben ihren Kunden etwas Zeit, um sich nach dem Studium beruflich zu etablieren. Wie lang dieser Zeitraum ist, wird individuell verhandelt und hängt von den Konditionen der einzelnen Geldinstitute ab. Für die Rückzahlung sind monatliche Raten vorgesehen. Dabei wird die Höhe der Rate und die Länge der Laufzeit genau festgelegt. Die monatlichen Raten setzen sich nicht nur aus der Tilgungssumme, sondern auch aus den Zinsen zusammen. 

Wer keinen Bankkredit aufnehmen möchte, kann einen Privatkredit aus dem eigenen Bekannten- und Freundeskreis, aber auch einen Privatkredit aus dem Internet erhalten. Für Letzteres gibt es Kreditvermittlungsplattformen wie zum Beispiel Auxmoney. Hier treffen private Kreditgeber mit potentiellen privaten Kreditnehmern aufeinander und handeln die Konditionen für eine Kreditvergabe individuell aus. Dies gilt auch für einen Studienkredit 

Fazit 

Ein Studienkredit ist eine Variante zur Finanzierung des Studium, von der immer häufiger Gebrauch gemacht wird. Sie bietet sich als Alternative oder als Ergänzung zum Elternunterhalt und/oder zum BAföG an. Studienkredit ist aber nicht gleich Studienkredit. In jedem Falle ist ein Vergleich der Konditionen verschiedener Anbieter angezeigt, bevor in diesem Bereich eine Entscheidung getroffen wird. Ein Studienkredit wird in der Regel in monatlichen Teilbeträge ausgezahlt. Nach einer Tilgungspause nach der Beendigung des Studiums muss zu einem festgelegten Zeitpunkt mit der Tilgung von monatlichen Raten begonnen werden. Ähnlich wie bei jedem anderen Kreditvertrag werden hier die Raten, die Zinsen und die Laufzeiten detailgenau und vertraglich festgelegt.