Pflege Zuhause oder Pflegeheim

Pflege Zuhause oder Pflegeheim

Pflege Zuhause oder Pflegeheim

 

24 Stunde Pflege Zuhause Oder Pflegeheim?

 
Pflegekonzepte müssen auf den unterschiedlichen Betreuungsbedarf und die individuellen Anforderungen der Senioren angepasst sein. Die ambulante Pflege erfolgt durch einen Pflegedienst zu Hause. Für eine stationäre Versorgung ist der Umzug in die entsprechende Einrichtung nötig. Bei diesen Betreuungsformen unterscheiden sich die Rahmenbedingungen und Aufgabenbereiche für das Pflegepersonal.

Unterschiede in der stationären und ambulanten Pflege

Stationäre Pflege

Hauswirtschaftliche Unterstützung und leichte Pflegehilfe erhalten Senioren in einem Altenheim oder Altenwohnheim. Ist der Betreuungsbedarf größer, kann ein Pflegeheim in Betracht gezogen werden. Oftmals sind diese verschiedenen Heimtypen unter einem Dach zu finden. Die alten Menschen wohnen hier in einem eigenen Appartement oder in Einzel- und Doppelzimmern. Das Pflegepersonal ist medizinisch geschult und arbeitet im Schichtdienst, sodass die Versorgung rund um die Uhr, und somit auch im Notfall, gewährleistet ist. Die Pfleger leisten im Alten- und Pflegeheim eine umfassende Pflege und medizinische Betreuung. Sie sind jeweils für mehrere Senioren zuständig. Durch den Schichtwechsel ergeben sich unterschiedliche Ansprechpartner für den Pflegebedürftigen. Der Tagesablauf steht zu einem großen Teil fest.

Ambulante Pflege

Ambulant gepflegte Senioren bleiben in ihrem Zuhause. Die Betreuung erfolgt in den eigenen vier Wänden durch einen Pflegedienst. Die Angestellten sind fachlich ausgebildet. Um die Versorgung zu gewährleisten, kommen sie stundenweise zu Besuch. Die Termine, auf die eine pflegende Person eher wenig Einfluss hat, werden vorab festgelegt. Die Pflegeintensität richtet sich nach dem körperlichen und geistigen Zustand. Ein Gutachter kann auch hier über eine Pflegestufe entscheiden. 

Die 24 Stunden Betreuung ist eine weitere Form der ambulanten Pflege. Ein Betreuer, der Trend geht hier zu ausländischen Pflegerinnen, zieht in den Haushalt der zu pflegenden Person ein und bewohnt ein eigenes Zimmer im Haushalt. Genau wie bei der stationären Pflege ist also immer ein Ansprechpartner vor Ort. Da sich ausschließlich ein Betreuer kümmert, kann der Tagesablauf nach den persönlichen Bedürfnissen der zu pflegenden Person ausgerichtet werden.
Zu den Aufgaben des Betreuungspersonals gehört die Unterstützung im Haushalt. Vorgenommen werden zudem leichte pflegerische Maßnahmen in Zusammenhang mit der persönlichen Hygiene, der Ernährung und der Mobilität. Da osteuropäisches Personal auch bei entsprechender Ausbildung keine medizinische Versorgung übernehmen darf, kann die 24 Stunden Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst ergänzt werden.

Ambulante und stationäre Pflege im Vergleich

Die maßgeblichen Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Pflege liegen also insbesondere bei der Unterbringung und der Tagesgestaltung. In beiden Formen richtet sich die Betreuung nach dem Bedarf der zu pflegebedürftige Person.